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Siehe auch Lustige Sprichworte

Sprichworte


Volksmund
Abendrot gut Wetter Bot'
Alle Menschen sind klug, die einen vorher, die anderen nachher
Alle Wege führen nach Rom
Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann
Aller Anfang ist schwer
Aller guten Dinge sind drei
Alles hat (braucht) seine Zeit
Alles hat seine Grenzen, nur die menschliche Dummheit ist unendlich.
Alles mit Maß und Ziel
Allmanns Freund, jedermanns Geck
Als David kam ins Alter, da sang er fromme Psalter
Alte Liebe rostet nicht
Alter macht zwar weiss, aber nicht immer weise
Alter schützt vor Torheit nicht
Altes Holz gibt gutes Feuer
Am Werk erkennt man den Meister
An Gottes Segen ist alles gelegen
Andere Länder, andere Sitten
Arbeit macht das Leben süß
Arm und reich, der Tod macht alle gleich
Armut schändet nicht
Art lässt nicht von Art
Auf dem Weg, den viele gehen, wächst kein Gras
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil
Auf Freud folgt Leid
Auf Regen folgt Sonnenschein
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
Aufgewärmter Kohl war niemals gut
Auch der beste Gaul strauchelt einmal
Auch der Wurm krümmt sich, wenn er getreten wird
Auch ein Haar wirft einen Schatten
Auge um Auge, Zahn um Zahn
Aus den Augen, aus dem Sinn
Aus der Quelle soll man schöpfen
Aus fremden Beuteln ist gut blechen
Aus fremder Haut ist gut Riemen schneiden
Aus nichts wird nichts
Aus Schaden wird man klug
Ausnahmen bestätigen die Regel
Außen hui (fix), innen pfui (nix)
Beharrlichkeit führt zum Ziel
Bei großen Herren kann man sich wohl wärmen, aber auch verbrennen
Bei Nacht sind alle Katzen grau
Bei tauben Ohren ist jede Predigt verloren
Beim Geld hört die Freundschaft auf
Bellende Hunde beißen nicht
Berg und Tal kommen nicht zusammen, aber Menschen
Besser arm in Ehren, als reich in Schanden
Besser den Arm gebrochen, als den Hals
Besser ein Spatz / Sperling in der Hand als eine Taube auf dem Dach
Besser ein Ei heute als morgen ein Küchlein
Besser ein Ei im Frieden als ein Ochs im Krieg
Besser ein kleiner Fisch, als gar nichts auf dem Tisch
Besser ein magerer Vergleich als ein fetter Prozess
Besser eine Laus im Kraut als gar kein Fleisch
Besser eine Stunde zu früh als eine Minute zu spät
Besser etwas als nichts
Besser spät als nie
Besser mit den Füßen gestrauchelt als mit der Zunge
Bier auf Wein, lass das sein; Wein auf Bier, das rat ich Dir
Bleibe im Land und nähre dich redlich
Blinder Eifer schadet nur
Borgen macht Sorgen
Brätst du mir die Wurst, so lösch' ich dir den Durst
Bücken muss man sich, wenn man durch die Welt will
Das Auge des Herren macht die Kühe fett
Das Bessere ist des Guten Feind
Das Böse schreibt man in Stein, das Gute in Staub
Das Ei will klüger sein als die Henne
Das Eine willste, das Andre musste
Das Ende krönt das Werk
Das Hemd ist mir näher als der Rock
Das schönste Grün wird auch Heu
Das Gute ist der Feind des Besseren
Das Teuerste ist oft das Billigste
Dem fliehenden Feind baue goldene Brücken. Dem Glücklichen schlägt keine Stunde
Dem Mutigen gehört die Welt
Den Baum erkennt man an den Früchten
Den Sack schlägt man, den Esel meint man
Der Letzte zahlt die Zeche
Den Letzten beissen die Hunde
Den seinen gibt's der Herr im Schlafe
Der Abend rot, der Morgen grau bringt das schönste Tagesblau
Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Der Appetit kommt beim Essen
Der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln
Der eine klopft auf den Busch, der andere fängt den Vogel
Der erste Schritt ist der schwerste
Der Esel geht nur einmal auf Eis
Der Fisch will schwimmen
Der Gast ist wie der Fisch, er bleibt nicht lange frisch
Der gerade Weg ist der beste
Der Horcher an der Wand hört seine eigne Schand
Der ist ein guter Prediger, der seine eigenen Lehren befolgt
Der Klügere gibt nach
Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht
Der Mensch denkt, Gott lenkt
Der Pastor predigt nicht zweimal
Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterland
Der Schein trügt
Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe
Der Stärkere hat immer Recht
Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt
Der Tod klopft bei allen an, beim Kaiser und beim Bettelmann
Der Ton macht die Musik
Der Unzufriedene hat oft zuviel, aber nie genug
Der Vater ein Sparer, der Sohn ein Geuder
Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsichten gepflastert
Der Zufriedene hat immer genug
Der Zweck heiligt die Mittel
Des einen Leid ist des anderen Freud'
Des einen Not ist des anderen Brot
Des Mannes größtes Leid, ist sein Weib
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich
Deutschland ist wie ein schöner weidlicher Hengst, der Futter und alles genug hat, es fehlt ihm nur an einem guten Reiter
Die Abwesenden haben immer unrecht
Die Armen helfen die Füchse fangen, die Reichen in Pelzen prangen
Die Augen sind der Spiegel der Seele
Die Ausnahme bestätigt die Regel
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann
Die Dummen werden nicht alle
Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln
Die Furcht hat große Augen
Die Garderobe einer Frau ist die Visitenkarte des Mannes
Die großen Diebe hängen die kleinen
Die Katze lässt das Mausen nicht
Die Klügeren gehen, der Esel bleibt stehen
Die knarrigen Karren gehen am längsten
Die Kutte macht noch nicht den Mönch
Die Sonne bringt es ans Licht
Die Strafe darf nicht größer sein als die Schuld
Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche
Die Wahrheit ist ein selten Kraut, noch seltener, wer es gut verdaut
Die Zeit heilt alle Wunden
Die Zeit wird es lehren
Dienst ist Dienst (und Schnaps ist Schnaps)
Dieser jagt das Wild, jener isst den Braten
Doppelt (genäht) hält besser
Dorn und Disteln stechen sehr, scharfe Zungen noch viel mehr
Dornen bringen keine Trauben
Drei halten gut Freundschaft, wenn zwei nicht daheim sind
Dreitägiger Gast ist eine Last
Dumm fi..t gut
Durch Sagen und Wiedersagen wird ein Geheimnis durch die Stadt getragen
Durch Schaden wird man klug
Ehrlich währt am längsten
Eigener Herd ist Goldes wert
Eigenlob stinkt
Eile mit Weile
Ein Aff bleibt ein Aff, er mag König werden oder Pfaff
Ein alter Irrtum hat mehr Freunde als eine neue Wahrheit
Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn
Ein Eid vom Freier ist nicht teuer
Ein Esel schilt den anderen
Ein guter Freund ist mehr wert, als hundert Verwandte
Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen
Ein hölzerner Sarg ist besser als ein goldener Galgen
Ein Indianerherz kennt keinen Schmerz
Ein kleiner Riss ist leichter zu flicken als ein großer
Ein Narr fragt mehr als sieben Weise beantworten können
Ein fauler Apfel steckt hundert gesunde an
Ein faules Ei verdirbt den Brei
Ein räudiges Schaf steckt die ganze Herde an
Ein schöner Rock ziert den Stock
Ein Sperling in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach
Ein Unglück kommt selten allein
Ein Vater (eine Mutter) ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater (eine Mutter)
Ein Vogel in der Schüssel ist besser als zehn in der Luft
Ein voller Bauch studiert nicht gern
Eine Hand wäscht die andere
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus
Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
Einem hungrigen Magen ist schlecht predigen
Einen Mohren kann man nicht weiß machen
Einigkeit macht stark
Einmal ist keinmal
Ein Mann ein Wort (Eine Frau ein Wörterbuch)
Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung
Eintracht nährt, Zwietracht zehrt
Ergebnisse von Reibereien sind meistens Käse
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen (oder Spiel)
Erst komm' ich und wieder ich und nochmals ich, und dann kommen die andern noch lange nicht
Erst wägen, dann wagen
Es ist dafür gesorgt, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen
Es ist kein Baum, der nicht zuvor ein Sträuchlein gewesen
Es ist nicht alle Tage Sonntag
Es ist nicht alles Gold was glänzt
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen
Es ist noch nicht aller Tage Abend
Es kommt immer anders als man denkt
Es meint mancher, er sei ein Adler, und ist doch nur ein Pfau
Es schlägt nicht immer ein, wenn's blitzt
Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben
Falsches wird auch durch ständiges Wiederholen nicht richtig
Fisch muss schwimmen
Frauen vereinfachen das Leben, verdoppeln die Freuden und verdreifachen die Ausgaben
Freunde erkennt man in der Not
Freunde in der Not gehen hundert auf ein Lot
Freundschaft geht über Verwandtschaft
Friede ernährt, Unfriede verzehrt
Frisch gewagt ist halb gewonnen
Früh krümmt sich, was ein Haken werden will
Früh übt sich, was ein Meister werden will
Für jede Dummheit findet sich einer, der sie macht
Fünf Minuten vor der Zeit ist die wahre [der Studenten/der Maurers/der Soldaten/etc...] Pünktlichkeit
Fünf sind geladen, zehn sind gekommen, gieß Wasser zur Suppe, heiß alle Willkommen
Geben ist seliger denn Nehmen
Gebrannte Kinder scheuen das Feuer
Gebranntes Kind scheut das Feuer
Geduld bringt Rosen
Gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen
Gegensätze ziehen sich an
Geht der Wagen wohl, hängt sich der Neid daran
Geist ist gut, aber Verstand besser
Geld ist ein guter Diener, aber ein schlecht Herr
Geld kommt immer zu Geld
Geld macht nicht glücklich (aber es beruhigt)
Geld regiert die Welt
Geld stinkt nicht
Gelegenheit macht Diebe
Genieße das Leben ständig, denn du bist länger tot als lebendig. (H.B.)
Geredet ist geredet, man kann's mit keinem Schwamm auswischen
Geteiltes Leid ist halbes Leid
Gewalt geht vor Recht
Glaube versetzt Berge
Gleich getan ist viel gespart
Gleich und gleich gesellt sich gern
Glück geht über Verstand
Glück in der Liebe, Pech im Spiel
Glück und Glas, wie leicht bricht das
Goldener Hammer bricht eisernes Tor
Gott lässt genesen, der Arzt kassiert die Spesen
Gut Ding will Weile haben
Gute Ware lobt sich selbst
Guter Rat ist teuer
Guter Rat kommt über Nacht
Handwerk hat goldenen Boden
Heim und Herd sind Goldes Wert
Heute im Putz, morgen im Schmutz
Heute rot, morgen tot
Hinterher hat man gut reden
Hinterher ist man immer klüger
Hochmut kommt vor dem Fall
Hopfen und Malz, Gott erhalt's
Humor ist, wenn man trotzdem lacht
Hunde, die bellen, beißen nicht
Hunger ist der beste Koch
Hunger ist ein schlechter Koch
Hühner die gackern legen nicht
Hüte dich vor Katzen, die vorne lecken und hinten kratzen
Im Dunkeln ist gut munkeln
Im Falle eines Falles, ist richtig fallen alles
Im Glas ersaufen mehr als im Meer
Im Hause des Gehängten soll man nicht vom Strick reden
Im kleinsten Töpfchen ist oft die beste Salbe
Im Wein Liegt Wahrheit
In den verdorbensten Staaten gibt es die meisten Gesetze
In der Kürze liegt die Würze
In der Not frisst der Teufel Fliegen
In der Not schmeckt jedes Brot
In eigener Sache kann niemand Richter sein
Irren ist menschlich
Ist der Löwe tot, so rauft ihn auch der Hase beim Bart
Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch
Je höher der Baum, desto schwerer sein Fall
Je mehr man im Dreck rührt, desto mehr stinkt er
Jedem Narr gefällt seine Kappe
Jedem Tierchen sein Pläsierchen
Jeder ist anders dumm
Jeder ist Herr in seinem Hause
Jeder ist seines Glückes Schmied
Jeder ist sich selbst der nächste
Jeder Krämer lobt seine Ware
Jeder Spaß findet seine Lacher
Jeder Topf hat/findet seinen Deckel
Jeder weiß selbst am besten, wo ihn der Schuh drückt
Jedermanns Freund ist niemandes Freund
Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen
Jedes Ding zu seiner Zeit
Je später der Abend, desto schöner die Gäste
Jung gewohnt, alt getan
Jugend kennt keine Tugend
Keine Flamme ohne Rauch
Kein Rauch ohne Feuer
Keine Regel ohne Ausnahme
Keine Antwort ist auch eine Antwort
Keine Rosen ohne Dornen
Kinder die was wollen kriegen was auf die Bollen
Klappe zu, Affe tot
Kleider machen Leute
Kleine Diebe hängt man an den Galgen, die großen an goldene Ketten
Kleine Diebe hängt man an den Galgen, vor großen zieht man den Hut
Kleine Diebe hängt man, die großen lässt man laufen
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft
Kleine Ursache, große Wirkung
Kleine Worte, große Wirkung
Kinder und Narren sagen die Wahrheit
Kindermund tut Wahrheit kund
Kleider machen Leute
Klingende Beweise überführen am Besten
Kommt man über den Hund, so kommt man auch über den Schwanz
Kommt Zeit kommt Rat
Kunst bringt Gunst
Kurze Rechnung, lange Freundschaft
Kurze Rede, gute Rede
Lachen ist gesund
Langsam, langsam, aber sicher
Lass die Leute reden und die Hunde bellen
Leere Fässer klingen hohl
Liebe deinen Nachbarn, reiße aber den Zaun nicht ein
Liebe geht durch den Magen
Liebe macht blind
Lieber Arm dran, als arm ab
Lieber dumm leben, als gescheit sterben
Lieber Hammer als Amboss
Lieber Unrecht erleiden als Unrecht tun
Lügen haben kurze Beine
Macht geht vor Recht
Man kann nicht auf zwei Hochzeiten tanzen
Man kann sich aus dem Lebenskuchen nicht nur die Rosinen suchen
Man muss dem Geld gebieten, nicht gehorchen
Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist
Man muss die Feste feiern, wie sie fallen
Man muss mit den Wölfen heulen
Man muss Pfeifen schneiden, solange man im Rohr sitzt
Man muss sich nach der Decke strecken
Man soll das Fell des Bären nicht verkaufen, bevor man ihn geschossen hat
Man soll den Bissen nicht größer machen, als das Maul
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
Man soll die Beute nicht vor dem Sieg teilen
Man soll nicht zum Schmiedlein gehen, wenn man zum Schmied gehen kann
Man soll über ein Unheil nicht klagen, bevor es einem zugestoßen ist
Mehr sterben vom Fraß denn vom Schwert
Messer, Schere, Feuer, Licht dürfen kleine Kinder nicht
Mit dem Hute in der Hand kommt man durch das ganze Leben
Mit einer Handvoll Gewalt kommt man weiter als mit einem Sack voll Recht
Mit etwas Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen.
Mit Geduld und Spucke, fängt man eine Mucke
Mit Geduld und Zeit kommt man weit
Mit großen Herren ist nicht gut Kirschen essen
Mit Güte erreicht man mehr als mit Gewalt
Mit Harren und Hoffen hat's mancher getroffen
Mit Kleinem fängt man an, mit Großem hört man auf
Mit leerem Magen ist nicht gut arbeiten
Mit Speck fängt man Mäuse
Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute
Morgenstund' hat Gold im Mund
Müßiggang ist aller Laster Anfang
Nach dem Essen sollst du stehen oder tausend Schritte gehen
Nach der Tat weiss auch der Gimpel Rat
Narren lassen sich keine grauen Haare wachsen
Narrenhände beschmutzen Tisch und Wände
Neid ist des Glücks Gefährte
Neue Besen kehren gut
Nicht alle Esel haben lange Ohren
Nicht alle Narren haben Kappen
Nicht alle Wolken regnen
Nicht jedes Holz gibt einen Bolz
Nichts wird so heiß gegessen, wie es aufgetragen wird
Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird
Niemand ist unersetzlich
Niemandem fliegen die gebratenen Tauben ins Maul
Not kennt kein Gebot
Not lehrt beten
Not macht erfinderisch
Nur wer sich ändert, bleibt sich treu
Ohne Fleiß kein Preis
Ohne Rauch kein Feuer
Ordnung ist das halbe Leben
Ordnung muss sein
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich
Papier ist geduldig
Pech im Spiel, Glück in der Liebe
Pferde lassen sich zur Tränke führen, aber nicht zum trinken zwingen
Probieren geht über studieren
Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige
Quäle nie ein Tier zum Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz
Raben zeugen keine Tauben
Rache ist süß
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
Reden ist leichter als Tun und Versprechen leichter als Halten
Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
Redet Geld, so schweigt die Welt
Richter sollen zwei gleiche Ohren haben
Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut
Sag mir wer deine Freunde sind, und ich sage dir wer du bist
Scharfe Schwerter schneiden sehr, scharfe Zungen noch viel mehr
Scheiden tut weh
Scherben bringen Glück
Schmieren und Salben hilft allenthalben
Schlafende Hunde beissen nicht
Schlafende Hunde weckt man nicht
Schlafender Fuchs fängt kein Huhn
Schlechte Beispiele verderben die Sitten
Schönheit vergeht, Tugend besteht
Schritt vor Schritt kommt auch ans Ziel
Schuster bleib bei deinen Leisten
Selber essen macht fett
Selbst ist der Mann
Sieben bis acht Stunden schläft der Mensch, neun Stunden stehen nur dem Faulen zu
So wenig Gesundheit ein Verdienst ist, so wenig ist eine Behinderung eine Strafe
Spare in der Zeit, so hast du in der Not
Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinne am Abend, erquickend und labend
Stadtluft macht frei
Steter Tropfen höhlt den Stein
Stiche die nicht bluten, tun weher als andere
Stille Wasser sind tief
Stillstand ist Rückschritt
Tauben Ohren ist schlecht predigen
Träume sind Schäume
Trunkener Mund tut Wahrheit kund
Tue recht und scheue niemand
Übermut tut selten gut
Übung macht den Meister
Um etwas gutes zu lernen, ist es nie zu spät
Umstände verändern die Sache
Undank ist der Welten Lohn
Unkraut vergeht nicht
Unrecht gedeiht nicht
Unstet wird nicht reich
Unter den Blinden ist der Einäugige König
Unverhofft kommt hofft. Unverhöffter kommt öfter
Verbotene Früchte schmecken am besten
Vergnügt sein geht über reich sein
Verkaufen ist keine Kunst aber dabei verdienen
Versprechen und Halten sind zweierlei
Viele Bächlein machen einen Strom
Viele Hunde sind des Hasen Tod
Viele Köche verderben den Brei
Viele Köpfe, viele Sinne
Viele Pfennige machen einen Taler
Von der Liebe wird man nicht satt
Von der Schönheit kann man nicht leben
Von einem Streiche fällt keine Eiche
Von nichts kommt nichts
Von Toten soll man nur gutes reden
Vorbeugen ist besser als heilen
Vorsicht ist besser als Nachsicht
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
Während zwei sich zanken um ein Ei, steckt's der dritte bei
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah
Warte nicht! Stelle Dich Problemen, solange sie noch klein sind
Was dem einen Recht ist, ist dem anderen billig
Was dem einen schadet, nützt dem anderen
Was dem einen sein Eul', ist dem anderen seine Nachtigall
Was der Taube auch hört, er reimt sich's zusammen
Was der Vater erspart, vertut der Sohn
Was du nicht willst, das man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen
Was du heute kannst verschieben, das bleibt morgen wieder liegen
Was ein Dorn werden will, spitzt sich früh
Was ein Häkchen werden will, das krümmt sich beizeiten
Was einen nicht umbringt, härtet ab
Was einer selbst nicht verstehen kann, das kann er andere nicht lehren
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr
Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss
Was irgendwo ist, kommt auch irgendwo her. (MPWHKHS)
Was kümmert's mich, wenn Scheine grunzen.
Was lange währt, wird endlich gut
Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben
Was man sich eingebrockt hat, muss man auch auslöffeln
Was sich neckt, das liebt sich
Was von der Henne kommt, das gackert
Was von mir ein Esel spricht, das acht' ich nicht
Was weg ist, ist weg
Wasch mir den Bart, so wasch' ich dir die Hand
Wasser hat keine Balken
Wein auf Bier, das rat' ich dir; Bier auf Wein das lass sein
Wem das Glück aufspielt, der hat gut tanzen
Wem das Wasser bis zum Halse steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen
Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand
Wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen
Wen es juckt, der kratze sich
Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, deckt man ihn zu
Wenn der Baum gefallen ist, so macht ein jeder Holz
Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet zum Berg gehen
Wenn der Reiter nichts taugt, ist das Pferd schuld
Wenn der Schreiber nichts taugt, gibt er der Feder die Schuld
Wenn der Teufel alt wird, will er Mönch werden
Wenn der Wanderer getrunken hat, wendet er dem Brunnen den Rücken zu
Wenn die Armut zur Tür eingeht, fliegt die Liebe zum Tempel hinaus
Wenn die Gefahr vorbei ist, wird der Heilige ausgelacht
Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch
Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis
Wenn jeder nur an sich selber denkt, ist schließlich auch an alle gedacht
Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld
Wenn man dem Teufel den kleinen Finger gibt, so nimmt er die ganze Hand
Wenn man einem übel will, findet man der Axt leicht einen Stiel
Wenn man jemanden hängen will, findet man auch den Strick dazu
Wenn man vom Markt kommt, ist man klüger
Wenn man vom Teufel (od. Wolf) spricht, ist er nicht weit
Wenn Narren reden, haben kluge Ohren Feierabend
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte
Wenn's am besten schmeckt, soll man aufhören
Wenn's am schönsten, ist soll man gehen
Wer A sagt muss auch B sagen
Wer alles offenbart, macht seinem Feind die Waffen scharf.
Wer allzuviel beginnt, wird wenig schaffen
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein
Wer auf zwei Hasen zielt, trifft keinen
Wer das Kleine nicht ehrt, ist das Große nicht wert
Wer den Hund schlagen will, findet bald einen Stecken
Wer den Kern essen will, muss die Nuss knacken
Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert
Wer den Schaden hat, braucht für den Spot nicht zu sorgen
Wer der Herde hinterher läuft, frisst die Scheiße, nicht das Gras
Wer die Wahl hat, hat die Qual
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
Wer eine Gelegenheit hat, soll auf die andere nicht warten
Wer einen Stein über sich wirft, dem fällt er leicht auf den Kopf
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht
Wer einmal trifft, ist noch kein Meisterschütze
Wer ernten will muss säen
Wer es glaubt, wird selig
Wer gut schmiert, der fährt gut
Wer hat, dem wird gegeben
Wer hat, der hat
Wer hoch steigt, fällt tief
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen
Wer ins Feuer bläst, dem stieben die Funken in die Augen
Wer lügt, der stiehlt
Wer mit Hunden zu Bett geht, steht mit Flöhen wieder auf
Wer nicht hören will, muss fühlen
Wer nicht will der hat schon
Wer nichts an die Angel steckt fängt nichts
Wer nichts wagt, der nichts gewinnt
Wer oft schießt, trifft endlich
Wer Pech anfasst, besudelt sich
Wer rastet, der rostet
Wer schläft, der sündigt nicht
Wer sein Bett verkauft, muss auf Stroh liegen
Wer sein Kind liebt, züchtigt es
Wer sich auf andere verlässt, ist verlassen
Wer sich entschuldigt, klagt sich an
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um
Wer sich zum Schaf macht, den fressen die Wölfe
Wer sich zuletzt freut, freut sich am besten
Wer suchet, der findet
Wer tot ist, ist bald vergessen
Wer viel schnitzt macht viel Späne
Wer wagt, gewinnt
Wer Wind sät, wird Sturm ernten
Wer zuerst kommt, mahlt zuerst
Wer zuletzt lacht, lacht am besten
Wer zuviel beweist, beweist nichts
Wer zuviel fasst, lässt viel fallen
Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing
Wie der Baum, so die Frucht
Wie der Herr, so's Gescher
Wie der Herr, so der Knecht
Wie der Vater so der Sohn
Wie der Vogel, so das Ei
Wie die Alten (sungen), so (zwitschern) die Jungen
Wie die Arbeit, so der Lohn
Wie die Saat, so die Ernte
Wie du mir, so ich dir
Wie gewonnen, so zerronnen
Wie man die Kinder gewöhnt, so hat man sie
Wie man in den Wald hineinruft, so hallt es hinaus
Wie man sich bettet, so schläft/liegt man
Wissen ist Macht
Wo Aas ist, sammeln sich die Geier
Wo die Sprache nicht mehr ausreicht, um die Welt zu erklären, da beginnen Kunst und Religion
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Wo es schmerzt, da greift man hin
Wo gehobelt wird, da fallen Späne
Wo kein Kläger ist, da ist auch kein Richter
Wo nichts ist hat der Kaiser sein Recht verloren
Wo Rauch ist, ist auch Feuer
Wo sich der Esel einmal stößt, da nimmt er sich in acht
Wo viel ist, da will auch viel hin
Wo viel Licht ist, ist viel Schatten
Wohltun trägt Zinsen
Würden sind Bürden
Zeit ist Geld
Zorn ohne Macht wird verlacht
Zu Silvester ist ein gutes Gewissen besser als Punsch und gute Bissen
Zufriedenheit ist der größte Reichtum
Zwei können wohl miteinander singen, aber nicht zugleich reden
Zwischen Lippe und Kelches Rand schwebt der dunklen Mächte Hand

Afrikanische Sprichworte
Das Auge sieht; der Geist versteht
Das Böse dringt unbemerkt wie ein Nadelstich ein und wird doch groß wie eine Eiche
Dem Unwissenden erscheint selbst ein kleiner Garten wie ein Wald
Der Dumme sucht auch dort nach Dung, wo niemals Kühe gegrast haben
Du hast 3 Freunde auf der Welt: Mut, Verstand und Weisheit
Ein intelligenter Feind ist mehr wert als ein dummer Freund
Ein Kamel macht sich nicht über den Buckel eines anderen lustig
Ein einzelner Armreif klappert nicht
Ein grosser Kopf ist eine schwere Last
Fehler sind wie Berge, man steht auf dem Gipfel seiner eigenen und redet über die der anderen
Gott schuf das Meer, wir das Schiff. Gott schuf den Wind, wir die Segel. Gott schuf die Windstille, wir die Ruder
Klage nicht darüber, dass Gott den Tiger geschaffen hat, sondern danke ihm, dass er ihm keine Flügel gegeben hat
Niemand kann einem anderen die Tränen trocknen, ohne sich selbst die Hände nass zu machen
Vor dem Schießen kommt das Zielen
Wenn wir keinen Feind in uns tragen, dann kann uns der Feind draussen nichts anhaben
Wer dieses nicht weiß, kann doch jenes wissen
Wer Fragen stellt muss auch akzeptieren dass er Antworten bekommt

Arabische Sprichworte
Das beste Wissen ist das, was du kennst, wenn du es brauchst
Die Geduld ist der Schlüssel der Freude
Die Zweige geben Kunde von der Wurzel
So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann, so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen
Nichts in der Welt ist schwierig; es sind nur unsere Gedanken, welche den Dingen diesen Anschein geben
Wähle dir einen Reisebegleiter und dann erst den Weg
Warne deinen Sohn, ehe er das Gefäß zerbricht
Was sie nicht kennen, befeinden die Menschen
Wenn dein Haus aus Glas ist, so wirf deinen Nachbarn nicht mit Steinen
Wenn die Hoffnung nicht wäre, dann würde das Leben aufhören
Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre
Wenn ich zuhöre, habe ich den Nutzen. Wenn ich spreche, haben ihn andere
Wenn jemand eine Sache gern hat, redet er viel davon
Wer alles haben will, verliert alles
Wer das Versprechen hält, erwirbt Lob
Wer eine unheilbare Krankheit hat, glaubt alles, was er hört
Wer Honig essen will, der ertrage das Stechen der Bienen
Wer lange sinnt, beginnt nicht, und wer nicht beginnt, gewinnt nicht
Wer mit Bedacht handelt, erreicht, was er erstrebt
Wer nie jagte und nie liebte, nie den Duft der Blumen suchte, und nie beim Klang der Musik erbebte, ist kein Mensch, sondern ein Esel
Wer sich in Dinge einmischt, die ihn nichts angehen, hört Dinge, die ihm nicht gefallen
Wer sich selbst lobt, wird sich schämen müssen
Wer ungefragt gibt, gibt doppelt
Wer zweimal in ein Loch fällt, ist blind
Wie leicht ist alles für den Zuschauer
Willst du Sicherheit im Leben, so sage immer: ich weiß nicht
Wir liefen, bis wir barfüßig waren, und weinten, bis wir blind waren, doch was wir uns wünschten, wurde uns nicht zuteil
Wo keine Tugend ist, ist auch keine Freiheit
Worauf des Menschen Sinn gerichtet ist, das bestimmt seinen Wert
Zwischen Lachen und Spielen werden die Seelen gesund

Bulgarische Sprichworte
An der Leine fängt der Hund keinen Hasen
Aus einer Krähe wird niemals eine Taube
Besser mit Klugen in die Hölle, als mit Narren ins Paradies
Brauchst du ein Haus - nimm ein fertiges; brauchst du ein Weib - nimm kein fertiges
Der Wolf schützt das Schaf vor dem Fuchs, damit er es selber fressen kann
Des Geizhalses einzige Wohltat ist sein früher Tod
Des Nachbarn Henne legt immer größere Eier
Die größten Bäume reißt der Sturm aus, die kleinen biegt er
Die schönsten Äpfel fressen die Säue
Gibst du fremden Hunden Brot, werden dich bald deine eigenen fressen
Hast du auch sonst keinen Feind - mit dir selbst hat dir deine Mutter den größten mit auf den Weg gegeben
Hast du den Bären heute in Nachbars Weinberg gesehen - erwarte ihn morgen in deinem
Hat der Fuchs noch Zähne - geht er nicht ins Kloster
Ist die Birne reif, fällt sie von selbst vom Ast
Kaum wollte der Arme ein Tänzchen wagen, da ist schon die Pauke geplatzt
Nur einmal geht der Fuchs in die Falle
Rutsch lieber mit dem Fuß aus als mit der Zunge!
Schlimmes, mach dich auf die Socken - es kommt noch Schlimmeres
Schwarz ist die Büffelkuh, aber ihre Milch ist weiß
'Von hier aus reiche ich bequem zu deiner Frau', sagte der Gast. 'Und ich zum Feuerhaken!', antwortete der Hausherr
Was dem Wanderer der Weg ist, ist dem Frosch sein Tümpel
Weit reicht das gute Wort, noch weiter das schlechte
Wer in den Honigtopf greift, schleckt sich auch die Finger ab

Chinesische Sprichworte
Alle Dunkelheit der Welt kann das Licht einer einzigen Kerze nicht auslöschen
Bitterer Tee, mit Wohlwollen dargeboten, schmeckt süßer als Tee, den man mit saurer Miene reicht
Bohre den Brunnen, ehe du Durst hast
Das Böse lernt sich leicht, das Gute schwer
Der Dumme lernt aus seinen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen
Das Leben meistert man lächelnd, oder überhaupt nicht
Das schnellste Pferd kann ein im Zorn gesprochenes Wort nicht einholen
Dem Sparsamen fällt es leichter, sich ans Verschwenden zu gewöhnen, als dem Verschwender, sich zum Sparen aufzuraffen
Der Mensch setzt Ruhm an wie das Schwein Fett
Der Narr tut, was er nicht lassen kann; der Weise lässt, was er nicht tun kann
Der reiche Mann denkt an die Zukunft, der arme an die Gegenwart
Der Wein aus der Heimat muss nicht der beste sein
Der Weise vergisst die Beleidigungen wie ein Undankbarer die Wohltaten
Die Tugend einer Jungfrau kennt keine Grenze, der Groll einer Frau kein Ende
Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge
Drei Zehntel der Schönheit einer Frau sind angeboren, sieben Zehntel auf Putz zurückzuführen
Ein Augenblick Geduld kann viel Unglück verhüten
Ein Dummkopf, der arbeitet, ist besser als ein Weiser, der schläft
Ein gefällter Baum wirft keinen Schatten
Ein Geschäft eröffnen ist leicht; schwer ist es, es geöffnet zu halten
Ein gescheiter Arzt ist nicht so gut wie ein Arzt, der Glück hat
Ein guter Vogel wählt den Baum aus, auf dem er rastet
Ein jeder kehre vor seiner eigenen Tür, dann wird die ganze Straße sauber
Eine Freundschaft ist wie eine Tasse Tee. Sie muss klar und durchscheinend sein, und man muss auf den Grund schauen können
Eine lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt
Ein nicht zu Ende gelesenes Buch gleicht einem nicht zu Ende gegangenen Weg
Felder müssen gepflügt und Bücher gelesen werden
Fette Beamte - dürre Bauern
Fließendes Wasser fault nicht, Türangeln werden nicht wurmstichig
Frauen können Not, nicht aber Wohlstand teilen
Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt
Gutes wird mit Gutem vergolten, Böses mit Bösem. Nichts wird vergessen, die Zeit der Vergeltung wird kommen
Hoffnung ist wie der Zucker im Tee: Auch wenn sie klein ist, versüßt sie alles
Hüte dich vor Männern, deren Bauch beim Lachen nicht wackelt!
In der Familie sei sparsam, doch Gästen gib reichlich
In der Fremde einen alten Freund zu treffen, ist wie labender Regen nach langer Trockenheit
Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht darüber; es ist schwer, verschüttetes Wasser wieder zu sammeln
Keine Arznei einzunehmen wirkt so gut wie einen mittelmässigen Arzt zu haben
Keine Familie kann das Schild heraushängen: 'Hier ist alles in Ordnung'
Kümmere dich nicht um die Zukunft und du wirst die Gegenwart betrauern
Leicht ist es, ein Reich zu regieren, aber schwer eine Familie
Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben
Man versteht nur das Geschäft, durch das man den Reis verdient
Männer haben mehr Mitempfinden mit dem Wohlergehen anderer; Frauen mit deren Missgeschick
Mögest du in interessanten Zeiten leben
Nicht die Blumen und Bäume, nur der Garten ist dein Eigentum
Nicht wissen, aber Wissen vortäuschen, ist eine Untugend. Wissen, aber sich dem Unwissenden gegenüber ebenbürtig verhalten, ist Weisheit
Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg bleibt immer derselbe
Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit weg vom Weg der Weisheit
Talente ohne Tugend sind wie Sklaven ohne Herren: Sie können sich nicht gut benehmen und sind zu allem fähig
Über Vergangenes mache dir keine Sorge, dem Kommenden wende dich zu
Und wenn du auch die Kraft hast, einen Berg zu versetzen, so brauchst du noch einen Verstand, der so groß und so ruhig ist wie ein Ozean
Wie rasch ist Abschied genommen, wie lange dauert es bis zum Wiedersehen
Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten
Wissen, das sich nicht täglich vermehrt, nimmt ab
Wenn die Menschen nur von dem sprächen, was sie verstehen, würde bald ein großes Schweigen auf der Erde herrschen
Wenn du das Trinken aufgeben willst, schau dir mit nüchternen Augen einen Betrunkenen an
Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage, wird sich ein Singvogel darauf niederlassen
Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber
Wer Bambus malen will, muss ihn im Herzen tragen
Wer dich einen Tag unterrichtete, ist das ganze Leben lang dein Vater
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd
Wer zu hören versteht, hört die Wahrheit heraus, wer nicht zu hören versteht, hört nur Lärm
Wer zwar die Medizin aber die Salatdiät nicht kennt, vergeblich zu den Ärzten rennt
Zu einer friedlichen Familie kommt das Glück von selber
Zuweilen wird ein Baum gefällt, um einen Spatz zu fangen

Dänische Sprichworte
Bauer bleibt Bauer, selbst wenn er auf seidenem Kissen schläft
Bei sich zuhause ist der Hund am stolzesten
Besser ist es, zu besitzen, als zu wünschen; zu haben, als zu kriegen
Böse Eltern haben oft fromme Kinder
Das Glück ist der Vormund der Dummen
Der Esel behält seine Ohren, wenn er auch griechische Disteln frisst
Der Frau, der Mühle und dem Schiff mangelt es immer an was
Der Fuchs weiß mehr als ein Loch
Der Mann bleibt immer das Haupt und die Frau sein Hut
Der Tod steht den Jungen auf der Lauer, aber den Alten vor Augen
Die Hausfrau hat ihr Licht vom Manne wie der Mond von der Sonne
Die Liebe ist einäugig, aber Hass gänzlich blind
Die Tugend in der Mitte, sagte der Teufel und setzte sich zwischen zwei Juristen
Die Weide ist ein kleiner Baum; aber sie dient dazu die andern Bäume zu binden
Eigene Hand ist immer noch die treueste
Eine gute Hausfrau ist der beste Hausrat
Einzig Kind, Sorgenkind
Es ist zu spät zu helfen, wenn Lazarus tot ist
Gut Gewissen hat den Spielmann im Busen
Hat dein Feind nur die Größe einer Ameise, so rechne ihn dennoch unter die Elefanten
Iss den Fisch, während er frisch ist, und verheirate deine Tochter, solange sie jung ist
Junger Müßiggänger, alter Dieb
Keiner ist schlimm, bevor er freit, und gut, bevor er tot ist
Kunst findet überall Nahrung
Trau keiner Evastochter
Trunkene Abendfreude hat fastende Morgensorge
Vorsicht ist eine Bürgermeistertugend
Wahrheit ist immer obdachlos
Wenn die Freude in der Stube ist, lauert die Sorge im Flur
Wenn die Hunde hinken, die Weiber weinen und die Krämer schwören, so hat das nicht viel zu bedeuten
Wenn jeder das Seine kriegt, kriegt der Teufel nichts
Wer jedermann dient, bekommt von keinem Lohn
Wollten wir alle Herren sein, wer sollte da die großen Säcke tragen?

Fernöstliche Sprichworte
Lieber eine Kerze anzünden, als über Finsternis klagen!

Finnische Sprichworte
Gott hat uns die Zeit geschenkt; von Eile hat er nichts gesagt

Französische Sprichworte
Trink Wasser wie ein Ochse, Wein jedoch wie ein König

Gabunische Sprichworte
Lege das Ruder erst dann nieder, wenn das Boot an Land ist

Indische Sprichworte
Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe
Doppelt, heißt es, sei der Appetit der Frauen, vierfach ihr Verstand, sechsfach ihre Unbesonnenheit und achtfach ihre Liebeslust
Schöne Mädchenaugen sind genug, um hier in dieser Welt sowohl Ungebildete als auch Gebildete auf Abwege zu bringen; stehen sie doch alle in der Gewalt von Liebe und Zorn
Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst
Wer auf die Jagd nach einem Tiger geht, muss damit rechnen, einen Tiger zu finden
Wer viel spricht hat weniger Zeit zum Denken

Persische Sprichworte
Auf Sand geschrieben ist, was du im Alter noch erlernst; in Stein graviert, was du in der Jugend gelernt hast
Das schönste Haus ist das, welches jedermann offen steht. (aus 1001 Nacht)
Ein Augenblick der Seelenruhe ist besser, als alles, was du sonst erstreben magst
Klug zu fragen ist schwieriger, als klug zu antworten
Man muss nicht erst sterben, um ins Paradies zu gelangen, solange man einen Garten hat
Wer tugendhaft lebt, wird geehrt aber nicht beneidet
Wo dein Teppich ist, da ist dein Heim
Zwei Dinge sind Zeichen von Schwäche: Schweigen, wenn man reden müsste, und sprechen, wenn man schweigen sollte

Russische Sprichworte
Besser weniger und dafür besseres
Bewache die Nase bei starkem Frost
Danke Frost, dass du Schnee zusammengetragen hast
Der Verstand wird durch Wahrheit erleuchtet, das Herz wird durch Liebe erwärmt
Die Liebe beginnt mit den Augen
Die Liebe ist ein Ring, und ein Ring hat kein Ende
Die Liebe ist kein Schadenfeuer; aber ist sie entbrannt, kann man sie nicht mehr löschen
Es gibt kein schöneres Spiel als das Augenspiel
Im September endet der Sommer der Herbst beginnt
Im November verabschiedet sich die Sonne und man endeckt die Liebe zum Ofen
Lieber Brot mit Wasser essen, als mit einer bösen Frau leben
Nicht der Platz macht die Leute schön, sondern die Leute den Platz
Selbst wenn die Frauen aus Glas wären, sie würden doch undurchsichtig bleiben
Um allein zu schlafen, ist keine Decke warm genug
Viel Schnee - viel Brot, Viel Wasser - viel Gras
Wenn Gott dir eine Tür zuschlägt, öffnet er dir ein Fenster
Wer die Arbeit mag, kann ohne diese nicht still sitzen
Wer nicht arbeitet, hat nichts zum Essen
Wozu sich weich betten, wenn man allein schlafen muss

Türkische Sprichworte
Ein Ertrinkender klammert sich auch an ein Krokodil
Den Stein, den ein Verrückter in einen Brunnen wirft, können 40 Kluge nicht wieder heraufholen