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Siehe auch Lustige Bauernregeln

Bauernregeln

Frühling



Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht mehr weit.

Gibt's im Frühjahr viel Frösche, so geraten die Erbsen.

Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld gibt einen schwülen Sommer.

Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen.

Hüpfen Eichhörnlein und Finken, siehst Du schon den Frühling winken.

Grasmücken, die fleissig singen, wollen uns das Frühjahr bringen.

Donner über dem kahlen Baum bedeutet kein gut Frühjahr.

Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume

Von wilden Blümlein die roten und Spechte sind Frühlingsboten.

Viel Nebel im Frühjahr, viel Gewitter im Sommer.


Sommer

Auf einen nassen Sommer fürwahr folgt Teuerung im nächsten Jahr.

Den Sommertag schändet kein Donnerwetter.

Früher Sommer, schlechte Ernte.

Nassen Sommer kann auch der Herbst nicht trocknen.

Treibt die Eiche vor der Esche, ist der Sommer eine Wäsche.

Treibt die Esche vor der Eiche ist der Sommer eine Bleiche.

Was der Sommer nicht kocht, wird der Herbst nicht braten.


Herbst

Ein Herbst, der gut und klar, ist gut für das kommende Jahr.

Wie im September tritt der Neumond ein, so wird das Wtter im Herbst wohl sein.

Fällt das Laub recht bald, wird der Herbst nicht alt.

Sitzen die Birnen fest am Stiel, bringt der Winter Kälte viel.

Herbst Oktoberwind, glaub es mir, verkündet harten Winter dir.

Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter.

Ist der Herbst warm und fein, kommt ein schwarfer Winter rein.

Blühen im Herbst die Bäume auf's neu, währet der Winter bis zum Mai.

Fällt im Herbst das Laub sehr früh zu Erden, soll ein feiner Sommer werden.

Hat der Herbst zum Donnern Mut, wird das nächste Jahr wohl gut.


Winter

Auf hartes Winters Zucht folgt gute Sommersfrucht.

Bei Donner im Winter, ist viel Kält dahinter.

Der Winter ist ein unwerter Gast für alte Leute.

Der Winter scheidet nicht, ohne noch einmal zurückzusehen.

Der Winter sieht oft dem Sommer in die Karten.

Ein schöner Wintertag macht keinen lustigen Vogel.

Ein Winter ohne Schnee, tut den Bäumen weh.

Fängt der Winter zu früh an zu toben, wird man ihn im Dezember nicht loben.

Früher Vogelsang, macht den Winter lang.

Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.

Ist der Winter hart und weiß, wird der Sommer schön und heiß.

Ist der Winter warm, wird der Bauer arm.

Je tiefer der Schnee, um so höher der Klee.

Konnte man den Herbst loben, wird der Winter stürmen und toben.

Schnee, der nur drei Tage liegt und bei Sonnenschein verfliegt, ebenso Nutzen bringt, als wenn man noch einmal düngt.

Sitzt das Laub noch fest am Ast, wird der Winter ein schlimmer Gast.

So hoch der Schnee, so hoch das Gras.

Sternschnuppen im Winter in heller Masse, melden Sturm und fallen ins Nasse.

Wenn es sehr viel schneit und der Schnee lange liegen bleibt, so ist es ein Zeichen eines guten, fruchtbaren Jahres.



Sonstige

Abendrot - Gutwetterbot' - Morgenrot mit Regen droht.

Abendrot und Morgenhell sind ein guter Wettergesell.

Alltäglicher Regen ist ungelegen; zuweilen ein Regen ist ein Segen.

Auf die schönsten Sommertage folgen die größten Wetter.

Auf einen trüben Morgen folgt ein heiterer Tag.

Bei rotem Mond und hellen Sterne, sind Gewitter gar nicht ferne.

Besser ein ordentlicher Regen, als ein stetes Tröpfeln.

Der Föhn macht das Wetter schön; wenn er vergohd, fällt er ins Kot.

Hof um den Mond bedeutet Regen, Hof um die Sonne große Stürme.

Nebel, wenn er steigend sich verhält, bringt Regen, doch klar Wetter wenn er fällt.

Der Nordwind ist ein rauher Vetter, doch er bringt beständig's Wetter.

Der schönste Tag beginnt mit einer stillen Morgenröte.

Donnert's durch den kahlen Wald, wird's noch mal sehr kalt.

Dreht mehrmals sich der Wetterhahn, so zeigt er Sturm und Regen an.

Ein guter Tau ist so viel Wert wie ein schlechter Regen.

Entsteigt der Rauch gefror'nen Flüssen, so ist auf lange Kält' zu schließen.

Geht die Sonne feurig auf, folgen Wind und Regen drauf.

Gewitter ohne Regen ist ohne Segen.

Gut' Wetter, das kommt über Nacht, hat's im Sommer nie weit gebracht.

Hat der Berg ein' Hut, wird das Wetter gut. Trägt er einen Degen, gibt es einen Regen.

Herbstgewitter bringen Schnee, doch dem nächsten Jahr kein Weh'.

Je weißer die Schäfchen am Himmel gehen, desto länger bleibt das Wetter schön.

Mag der Rauch aus dem Schornstein wallen, dann wird Regen aus den Wolken fallen.

Nach oben schau, auf Gott vertrau, nach Wolken wird der Himmel blau.

Nachts Regen, Tages Sonne füllet Scheuer, Sack und Tonne.

Ohne Gewitter keine Änderung der Jahreszeiten.

Sommerregen und Mehltau sind gute Freunde.

Steigt der Rauch ganz gerade nach oben, bleibt das Wetter lange schön.

Vor dem Abend kann sich leicht das Wetter noch ändern.

Was der Blitz treffen will, das trifft er schnell.

Wenn der Ostwind lange weht, ein teures Jahr entsteht.

Wenn die Sonne Wasser zieht, gibt's bald Regen.

Wetter, die langsam ziehn, schlagen am schwersten.

Wind in der Nacht - am Tage Wasser macht.

Wo's in der Früh donnert, schlägt's am Mittag ein.

Ziehen die Wolken dem Wind entgegen, gibt's am anderen Tag Regen.